Burn Out

Dr. Ernst Vitek – Hilfe bei Burn-out in Wien & Niederösterreich

Burn-out ist

  • versagen, abnutzen, erschöpft werden – v.a. bei besonders engagierten Mitarbeitern – gefördert durch unrealistische und überhöhte  Erwartungen
  • sich entleeren, körperliche u. seelische Reserven erschöpfen
  • ein Syndrom emotionaler Erschöpfung, Depersonalisierung und mangelnder Leistungsfähigkeit

bei Menschen, die mit Menschen arbeiten.

Wenn Sie sich in einem Burn-out oder kurz davor befinden, biete ich Ihnen aus meiner intensiven, langjährigen Praxis und Erfahrung mit diesem Syndrom Lösungs- und Präventionsmöglichkeiten.

Die heutige Arbeitswelt bringt eine Vielfalt von Belastungen am Arbeitsplatz mit sich. Sie können durch die jeweilige Organisation, das Unternehmen bedingt oder personenbezogen sein. Zu lange oder unregelmäßige Arbeitszeiten, dauernder Personalmangel, die Verpflichtung, Aufgaben zu übernehmen, welche die eigenen Möglichkeiten und Fertigkeiten überfordern, zwischenmenschliche Probleme am Arbeitsplatz, häufige Probleme mit Vorgesetzten, fehlende Anerkennung für gute Leistungen sind die Ursachen für Stress am Arbeitsplatz.

Damit Menschen mit den Belastungen des Lebens besser umgehen können, wurden im Laufe der Menschheitsgeschichte zahlreiche Stressbewältigungstechniken entwickelt. Diese eignen sich dafür, Stress präventiv zu vermeiden, in Stresssituationen Belastung gut abzubauen und nach stressreichen Situationen rasch wieder entspannt handeln zu können. In den letzten 15 Jahren habe ich mich intensiv mit Stress, seinen Folgen und mit Stressprävention auseinander gesetzt. Ich habe dabei einige gut wirkende Stressbewältigungstechniken kennen gelernt und erfolgreich angewendet. Von diesem Wissen und dieser Erfahrung können auch Sie profitieren!

 

Die Stadien von Burnout

Die Stadien von Burnout nach Herbert Freudenberger

Stadium 1 – Der Zwang, sich zu beweisen:

  • Besondere Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit
  • Erhöhte Erwartungen an sich selbst, Übersehen eigener Grenze
  • Zurückstellen eigener Bedürfnisse

Stadium 2 – Verstärkter Einsatz:

  • Besondere Bereitschaft zur Übernahme neuer  Aufgaben
  • Freiwillige Mehrarbeit und unbezahlte Überstunden, auch an freien
    Tagen, am Wochenende, im Urlaub
  • Gefühl, unentbehrlich zu sein

Stadium 3 – Vernachlässigung eigener Bedürfnisse: „Ich habe keine Zeit!“

  • Mehr Kaffee, Aufputschmittel, Zigaretten
  • Gelegentliche Schlafstörungen

Stadium 4 – Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen:

  • Fehlleistungen (Vergessen von Terminen, Nichterledigung von Aufgaben,
    Ungenauigkeit)
  • Deutliche Schlafstörungen, Unausgeschlafenheit, Energiemangel,
  • Schwächegefühl
  • Aufgabe von Hobbys

Stadium 5 – Umdeutung von Werten:

  • Abstumpfung, Aufmerksamkeitsstörungen
  • Meidung (belastender) privater Kontakte
  • Probleme mit dem Partner – Zeichen eines „Beziehungs-Burn-outs“

Stadium 6 – Verstärktes Leugnen aufgetretener Probleme:

  • Gefühl mangelnder Anerkennung, Desillusionierung
  • Widerstand, seiner täglichen Arbeit nachzugehen, „Innere Kündigung“
  • Vermehrte Fehlzeiten, verspäteter Arbeitsbeginn, vorverlegter Arbeitsschluss

Stadium 7 – Endgültiger Rückzug:

  • Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit, Ohnmachtsgefühle, innere Leere
  • Ersatzbefriedigung: Essen, Alkohol, Drogen, spielen, Sex
  • Abbau der Wahrnehmung: Ungenauigkeit, Desorganisation, Unfähigkeit zu Entscheidungen
  • Psychosomatische Reaktionen: Muskelverspannungen,
    Rückenschmerzen, erhebliche Gewichtszu- o. –abnahme
  • Herzklopfen, Bluthochdruck

Stadium 8 – Deutliche Verhaltensänderung:

  • Selbstmitleid, Einsamkeit, Ärger bei gut gemeinter Zuwendung
  • Verringerte Produktivität: Dienst nach Vorschrift
  • Gleichgültigkeit, Gefühl von Sinnlosigkeit
  • Wenig persönliche Anteilnahme an Anderen, bzw. exzessive Bindung an Einzelne, Meidung sozialer Kontakte

Stadium 9 – Verlust des Gefühls für sich selbst:

  • Entfremdung, innere Leere
  • Automatenhaftes Funktionieren
  • Noch mehr psychosomatische Reaktionen

Stadium 10 – Innere Leere:

  • Wechsel zwischen starken Emotionen und abgestorbenen Gefühlen
  • Phobien, Panikattacken, Angst vor Menschen, Einsamkeit, negative Einstellung zum Leben
  • Fallweise exzessive sinnliche Befriedigung (Kaufräusche, Fressattacken, Sex ohne Befriedigung)

Stadium 11 – Depression und Erschöpfung:

  • Negative Einstellung zum Leben, Hoffnungslosigkeit
  • Wunsch nach Dauerschlaf
  • Existenzielle Verzweiflung, Selbstmordgedanken und -absichten

Stadium 12 – Völlige Burn-out-Erschöpfung:

  • Lebensgefährliche geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung
  • Angegriffenes Immunsystem, Herz-Kreislauferkrankungen, Magen-Darm-Erkrankung, Selbstmordgefahr

„Den“ typischen Verlauf von Burn-out gibt es nicht. Es ist durchaus möglich, dass ein „Einstieg“ bei Phase 3, 4 oder 5 erfolgt und es oft rasch und unerwartet zur Ausbildung von intensiven Burn-out-Erscheinungen kommen kann.